
Das h.R. Lipsia feiert sein 150.Stiftungsfest
Die schlaraffische Geschichte unseres Reyches begann am profanen 17.August 1872.Hier trafen sich in Leipzig die Ritter Huppel di Hax, Caligula,
Kurella und Tartaruga aus der Praga und Berolina. Sie fassten den Beschluss, eine Leipziger Schlaraffia zu gründen. Nur wenige Tage später , am 23.August 1872, wurde in der Goethestube der „Stadt Frankfurt“ mit weiteren Personen, größtenteils aus Schauspiel und Oper, die Schlaraffia Lipsia gegründet. Schließlich wurde der Mutter in Prag am 13.des Lethemondes nach ihrer ersten Tochter Berolina, ein weiteres Kindlein geboren. Und dieses Kind entwickelte eine gewisse Eigendynamik.
Hier entstand das Grundgerüst des heute noch gültigen Schlaraffenspiegels. Das 1. Schlaraffische Concil fand am 25.und 26.Lethemond a.U. 17 unter der Federführung der Lipsia statt und wurde zur Geburtsstätte Allschlaraffias.
Hier trafen sich auf Vorschlag des Ritters Raps der Große die Sassen der Reyche Praga, Berolina und Lipsia und beschlossen Einigkeit, in Formen und Gebräuchen, in Recht und Gesetz.

Hier wurde die Praga zur Allmutter und mit der Leitung Allschlaraffias betraut. Als einheitliches Symbol Schlaraffias wurde hier in Leipzig schließlich der Uhu erkoren. Die Lipsia überstand in ihrer Entwicklung zwei „uhu-finstere“ Zeiten. Immer wieder blieb das“ Pflänzchen Schlaraffia Lipsia“ durch den persönlichen Einsatz verdienter Recken, erhalten. Aus den Heimburg-Sippungen mit unterstützenden Gastrecken aus den Reychen in den alten Bundesländern, die zur Messe einreisen konnten, ging es nach der Wende endlich wieder zurück in die ersten provisorischen eigenen Burgen. Am 09.des Lenzmondes a.U.132 wurde das Reych Lipsia als erstes der acht „Im Verborgenen blühenden Reyche“ wieder als vollwertiges Mitglied in Allschlaraffia aufgenommen. Von da an begann wieder der „schlaraffische Alltag“, und viele Recken und ganze Fähnlein ritten wieder bis heute in der Lipsia ein.
Ein zukünftiges UHUnest entwickelte sich im profanen Halle und der Nachwuchs lernte in der Lipsia das schlaraffische Spiel. Am 14.Lethemond a.U.141/42 erfolgte die Sanktionierung der „ Colonie Hala Salensis“ und damit hatte die Lipsia ihr erstes Töchterlein nach der Wende erfolgreich zum Ziel geführt. Auch die Geburt der zweiten Tochter ließ nicht allzu lange auf sich warten. Am 10.des Lethemondes a.U.156 erfolgte im profanen Meissen die Sanktionierung des Reyches „Castellum Misena“ unter der Reychsnummer 428 und die Lipsia übergab voller Stolz das neue Reych als Mitglied in die Allschlaraffia.
Es lohnt sich, gen Lipsia zu reytten und das profane Leipzig ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Als Festburg dient der Saal der Kongresshalle am Zoo im Herzen der Stadt.
Mit einem reichhaltigen Rahmenprogramm bieten unsere Sassen Wissenswertes aus der Geschichte unseres traditionsreichen Reyches Lipsia.
Ritter Graf Betula

